Berg-DM: Hattrick und erneuter Rekord für Alexander Hin

Auch beim ADAC Hauenstein-Bergrennen blieb Alexander Hin ungeschlagen. Es war der dritte Lauf zur Berg-DM in Folge, den er mit dem neu angeschafften Osella PA 30 für sich entschied. In dem vom potenten Zytek V8-Triebwerk angetriebenen Boliden verbesserte er dabei – wie schon beim Ibergrennen im Juni – auch diesmal erneut den Streckenrekord. Nach dem Umstieg vom PRC-Zwei-Liter-Sportwagen in die Drei-Liter-„Italo-Granate“ zeigt die Erfolgskurve für ihn damit weiter steil nach oben.

Egal in welches Auto sich Alexander Hin setzt, er weiß alles aus seinen Rennern herauszuholen, was er auch beim 50. Bergrennen in der Rhön bewies. Am Renntag der Jubiläumsveranstaltung verbesserte er im ersten Rennlauf vor mehreren Tausend Motorsportfans den Streckenrekord des fünfmaligen Siegers Uwe Lang um einige Zehntelsekunden. Im letzten Durchgang pulverisierte er auf der 4,2 Kilometer langen Strecke förmlich seine eigene Bestmarke vom Morgen auf die jetzt gültige Marke von 1:38,77 Minuten.

„Das war noch nicht die letzte Rille“, verriet der Elzacher Hausbau-Unternehmer nach seiner ersten Auffahrt im Biosphärenreservat. Alexander Hin vertraut seit längerem auf die Dienste und den technischen Support des Teams von Uwe Lang. Beide Partner ergänzen sich kongenial und professionell. Langs Sohn Georg mischte in seinem Formel-3-Renner ebenfalls vorne mit. Am Ende belegte Georg Lang den Gesamtrang fünf hinter Thomas Conrad (CRS Renault / Dettenhausen). Die weiteren Plätze auf dem Gesamtsiegerpodest errangen neben Alexander Hin Vorjahressieger Mathieu Wolpert aus Bad Herrenalb (Zweiter) und der Habichtswalder Christian Triebstein (Dritter), die beide im Dallara Formel 3 antraten. Auf dem Gesamtrang sechs platzierte sich Holger Hovemann im Opel Kadett. Der vom 700 PS starken V8-Motor vorangetriebene Opel-Treter aus Buchen-Böddigheim verfehlte dabei aber den Tourenwagen-Streckenrekord, der vom Schweizer Reto Meisel im Mercedes 190 Judd V8 vor 11 Jahren aufgestellt wurde.

Ein Feld von 180 Fahrern hatte der veranstaltende MSC Rhön zum Jubiläum in das Dreiländereck von Bayern, Hessen und Thüringen gelockt. Der Präsident des Veranstalters MSC Rhön, Christian Röder, lobte die Gastfreundschaft und die Mithilfe der Hausener Bevölkerung, die die Teams beherbergten.

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