DMSB ehrt Peter Geishecker mit dem DMSB-Pokal

Der DMSB (Deutscher Motor Sport Bund) hat Peter Geishecker im Rahmen der Gala der Meister mit dem DMSB-Pokal geehrt. Bei dem Festakt im Kurhaus Wiesbaden wurden rund 80 Sportlerinnen und Sportler sowie verschiedene Rennteams für ihre Erfolge in der Motorsport-Saison 2014 ausgezeichnet. Mit dem DMSB-Pokal, der an herausragende Akteure des Motorsports vergeben wird, werden nicht nur sportliche Erfolge sondern auch besondere persönliche Verdienste ausgezeichnet. „Peter Geishecker hat sich in den vergangenen Jahrzehnten als Funktionär und Unternehmer, als Visonär und unermüdlicher Macher ausgezeichnet hat und ist vielen Motorsportlern als ,Mr. 24h-Rennen’ bekannt“, sagte DMSB-Präsident Hans-Joachim Stuck. „Unter seiner Obhut entwickelte sich das 24h-Rennen auf dem Nürburgring zu dem, was es heute ist: das größte Rennen der Welt auf der längsten Rennstrecke der Welt.“

Peter Geishecker war seit 1980 bei dem Langstreckenklassiker im Einsatz, ab 1982 in der Funktion als Rennleiter. Zuletzt begleitete er das Amt des Organisationsleiters, das der 77-Jährige im vergangenen Jahr in jüngere Hände legte. Darüber hinaus war der gebürtige Kölner als Sportleiter des ADAC Nordrhein für den Motorsport im größten ADAC Regionalclub verantwortlich. Als Gründer der WIGE Media AG sorgte er seit 1978 für technische Innovationen und höchste Standards in vielen Bereichen. So wurde durch WIGE unter anderem die Einführung und Weiterentwicklung der elektronischen Zeitnahme und Auswertung im Motorsport maßgeblich vorangetrieben. Des Weiteren wurden die TV-Übertragungen nicht nur im Motorsport durch WIGE-Ü-Wagen auf immer höheres Niveau gehoben. Was früher undenkbar war, ist heute möglich – wie zum Beispiel das Renngeschehen auf der ganzen Nordschleife mit Kameras einzufangen.

Der Dachverband der deutschen Motorsportler vergibt den DMSB-Pokal an herausragende Persönlichkeiten im Zwei- und Vierradsport. Zu den ehemaligen Preisträgern gehören unter anderem Michael Schumacher (2002), Walter Röhrl (2004) und Sebastian Vettel (2010) oder die Bahnsport-Legenden Gerd Riss und Robert Barth (2005). Auch die Unternehmen BMW (2001) und Yamaha (2003) oder Motorsport-Persönlichkeiten wie Hans Werner Aufrecht (2006) und Norbert Haug (2013) wurden bereits geehrt.

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