DMSB nominiert Langbahn-Nationalmannschaft

Martin Smolinski, Jörg Tebbe, Michael Härtel und Stephan Katt werden am 16. Juli in Marienbad (Tschechien) das deutsche Nationalteam bilden. Teammanager Josef Hukelmann weiß um die Stärken der Gegner und erwartet ein ausgeglichenes Finale.

Im tschechischen Marienbad wird es zum zehnten Mal um die Langbahn-Team-Weltmeisterschaft gehen. Frankreich, Finnland, Tschechien, Großbritannien, die Niederlande und Deutschland werden – erstmals in Tschechien – um Gold, Silber und Bronze fighten. Der Ausgang ist offener als je zuvor. Das schwarz-rot-goldene Team, das bis dato siebenmal God und einmal Silber holte, zählt auf dem schnellen 1000-Meter-Oval erneut zum engeren Favoritenkreis.

Allerdings wird mit Erik Riss der derzeit Führende in der Langbahn-Einzel-WM fehlen. „Erik Riss möchte sich auf seine Speedwaykarriere konzentrieren. Er fährt 2016 auf der Langbahn ausschließlich die Grand Prix und steht fürs Team daher nicht zur Verfügung“, erklärt Teammanager Josef Hukelmann. Seine Position nimmt jemand ein, der bereits 2010 und 2011 mit der deutschen Langbahn-Nationalmannschaft Weltmeister wurde. „Martin Smolinski hat seine Bereitschaft signalisiert und wird auch die Rolle des Teamkapitäns einnehmen“, sagt Hukelmann. Der 31-jährige Speedwayprofi aus Olching hat zuletzt beim Grand-Prix-Auftakt 2016 in Mühldorf gezeigt, dass auf der Langbahn immer mit ihm gerechnet werden muss. Als Wildcard-Fahrer nominiert, führte Smolinski die Wertung bis nach den Semifinalläufen an. Erst im Finale musste er der Leistung von Erik Riss Tribut zollen und wurde wurde Gesamtzweiter.

Ihm zur Seite steht Jörg Tebbe, Deutscher Langbahnmeister 2015 und derzeit Elfter der Langbahn-Einzel-Weltmeisterschaft. Ebenfalls nominiert ist Michael Härtel. Der 18-jährige Dingolfinger feierte im vergangenen Jahr sein Debüt im Langbahn-Nationalteam. Erneut zum Nationalmannschafts-Quartett gehört der derzeitige Einzel-WM-Zehnte Stephan Katt (36 Jahre), der bereits neunmal bei der Team-WM teilgenommen hat.

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