IDM Superbike 1000: Ilya Mikhalchik rast allen davon 

Die zweite Saisonrunde der IDM Superbike 1000 in Oschersleben wurde ein Freudenfest für BMW. Vor 12.500 Zuschauern standen im Rahmen der Endurance-Weltmeisterschaft nach dem ersten Lauf ausschließlich Fahrer der deutschen Motorradmarke auf dem Podium. Nach dem zweiten Rennen zwängte sich dank des kurzfristig verpflichteten Italieners Lorenzo Lanzi ein Yamaha-Pilot dazwischen. In keinem Fall aber ging der Weg an Doppelsieger Ilya Mikhalchik aus der Ukraine (alpha Racing-Van Zon-BMW) vorbei.

Die IDM Superbike 1000 war das Highlight des WM-Rahmenprogramms und die Fans standen hinter ihren Favoriten. „Der Erfolg des kurzfristig verpflichteten Italieners trug dazu bei, dass seit dem Saisonbeginn bisher vier der fünf Markenpartner in der IDM Superbike 1000 einen Podiumsplatz feiern konnten: BMW, Honda, Suzuki und Yamaha. Nur Kawasaki fehlt jetzt noch“, sagt Matthias Schröter vom IDM-Promoter Motor Presse Stuttgart und ergänzt: „Es gibt bereits eine mündliche Vereinbarung, dass wir im nächsten Jahr bei der German Speedweek 2019 mit noch mehr IDM-Klassen an den Start gehen.“  

Superbiker Ilya Mikhalchik lieferte in der Motorsport Arena eine tadellose Leistung in Deutschlands höchster Motorradstraßenrennsportklasse ab. Er holte zwei Start- und Zielsiege und übernahm ganz klar die Führung in der Gesamtwertung. Diese hatte er sich nach dem Saisonauftakt mit Bastien Mackels (Wilbers-BMW) geteilt. Der Ukrainer sowie auch der Belgier waren punktgleich nach Oschersleben angereist. Mikhalchik beendete beide Läufe mit über drei Sekunden Vorsprung vor der Konkurrenz. Nach dem ersten Rennen stiegen Mackels und Mikhalchiks Teamkollege Julian Puffe zu ihm aufs Podium. Es war ein glänzender BMW-Triumph. Nach dem zweiten Lauf war Mackels erneut mit von der Partie. Nur drängte sich Lorenzo Lanzi (Yamaha MGM) dazwischen.

Schnellster Honda-Fahrer ist weiterhin Jan Halbich (Holzhauer Racing Production) auf dem vierten Tabellenplatz. Dahinter folgt die erste Suzuki. Dominic Schmitter (HPC Power) aus der Schweiz hat hier im internen Markenduell den Leipziger Toni Finsterbusch (Mayer Suzuki) verdrängt. Die Kawasaki-Fraktion mit Lucy Glöckner (Kawasaki Schnock Team Motorex) und Mathieu Gines (Weber Motos) war in Oschersleben im Stress. Die Beiden hatten sich für einen Doppelstart in der IDM Superbike 1000 und der Endurance-WM entschieden.

Die nächste IDM-Veranstaltung findet vom 6. bis 8. Juli 2018 auf dem Circuit Zolder in Belgien statt.

ERGBENISSE
IDM Superbike 1000 bei der Speedweek Oschersleben

Weitere Informationen:
www.idm.de

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