Leitfaden bietet Orientierungshilfe für Einladungen zu Sportveranstaltungen

Die rechtlichen Fragen rund um die Einladungspraxis von Sponsoren bei Sport- und Kulturveranstaltungen sind komplex und lassen viel Raum für Interpretationen. Der Leitfaden „Hospitality und Strafrecht“ der Initiative Sportstandort Deutschland, die 2009 gemeinsam von der Sponsoring-Interessengemeinschaft S20, DOSB und BMI gegründet wurde, gibt Antworten auf zentrale Fragen zu diesem Thema, die auch für viele Beteiligte im Motorsport interessant sind.

Denn auch im Rahmen von Motorsport­veranstaltungen mieten Unternehmen Logen an oder erwerben Eintrittskarten­kontingente, insbesondere sogenannte VIP- oder Business-Seat-Karten. Geschäfts­partner und andere Personen, mit denen sie in Kontakt stehen, werden dann zu diesen Veranstaltungen eingeladen und können den besonderen Rahmen von Logen oder VIP-Karten nutzen, meist verbunden mit einer Bewirtung. Zu den Eingeladenen gehören nicht nur Vertreter aus der Privatwirtschaft, sondern auch Regierungsmitglieder, Mitarbeiter von Behörden sowie Angestellte von Unternehmen der öffentlichen Hand. In den vergangenen Jahren ist diese Einladungspraxis von Unternehmen in die öffentliche Diskussion und teilweise auch Kritik geraten.

Der Leitfaden wirft ein Licht auf die Problematik der Einladungen zu Sportveranstal­tungen. Die vielfältigen Rechtsfragen des deutschen Korruptionsstrafrechts können natürlich nicht abschließend geklärt werden. Der Leitfaden will jedoch anhand der Darstellung typischer Ein­ladungs­konstel­lationen und Anmer­kungen helfen, strafrechtliche Risiken zu erkennen, einzuordnen und so weit wie möglich auszuschalten. Neben allgemeingültigen Hinweisen werden auch Praxis-Beispiele beschrieben. Der Leitfaden „Hospitality und Strafrecht“ steht im Internet unter www.s20.eu zum Download zur Verfügung.

www.s20.eu/leitfaden_d_250711.pdfx

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