Motoball-Bundesliga: Vier Teams aus dem Süden im Halbfinale

In der Motoball-Bundesliga standen am vergangenen Wochenende die Play-Off-Rückspiele des Viertelfinales auf dem Kalender. Dabei zogen samstags der MSC Taifun Mörsch und der MSC Ubstadt-Weiher souverän ins Halbfinale ein. Am Sonntag zogen dann der MSC Puma Kuppenheim und der MSC Comet Durmersheim nach. Damit stehen nur Südligisten unter den letzten vier Mannschaften.

MSF Tornado Kierspe – MSC Taifun Mörsch 4:7
Nach dem Hinspiel-Debakel konnte sich der MSF Tornado Kierspe im Viertelfinalrückspiel ein wenig rehabilitieren. Am Samtagnachmittag unterlagen die Sauerländer vor den rund 180 Zuschauern knapp mit 4:7 gegen den MSC Taifn Mörsch und zeigten im letzten Saisonspiel eine ansprechende Leistung. Im ersten Viertel waren die Gäste noch tonangebend. Justin Tichatschek (2.) und Patrick Palach (16., 20.) brachten den Südligisten, der das Hinspiel schon mit 17:2 gewinnen konnte, in Führung. Im zweiten Viertel verkürzte zunächst Kevin Friedrich in der 23. Minute, ehe Manuel Fitterer in der 37. Minute auf 4:1 für Mörsch erhöhte. Nach der Halbzeit erhöhte Robin Faisz für die Gäste, dann kam der MSF Tornado immer besser ins Spiel. Marcel Meier und Patrick Licht brachte Kierspe auf 3:5 heran. Fitterer baute den Vorsprung im vierten Viertel auf 3:6 aus. Meier verkürzte noch einmal für die Sauerländer. Den Schlusspunkt unter eine unterhaltsame Partie setzte der MSC Taifun durch den 7:4-Endstand von Luca Fuchs.

MSC Ubstadt-Weiher - MSC Pattensen 19:7
Der MSC Ubstadt-Weiher kam am Samstagabend zu einem 19:7-Kantersieg gegen den MSC Pattensen und zog so ungefährdet ins Halbfinale ein. Die rund 250 Zuschauer sahen eine faire Partie, die von Beginn an von den Gastgebern bestimmt wurde. Schon nach 20 Minuten stand es 6:1 für den Südligisten dank Toren von Marco Weis (3., 5.), Kevin Gerber (9., 14.) und Dennis Ring (18., 19.). Tobias Hahnenberg verkürzte zwischenzeitlich in der 9. Minute für Pattensen. Vor der Halbzeit bauten die überlegenden Gastgeber die Führung auf 9:2 aus. Gerber (27.) und Ring (36., 39.) erzielten die Tore für Ubstadt-Weiher. Hahnenberg war in der 21. Minute erneut für die Niedersachsen erfolgreich. Auch nach der Halbzeit ging das muntere Toreschießen in der Motoball-Arena weiter. Zunächst konnte Jan Bauer in der 47. Minute den dritten Treffer für die Gäste erzielen. Dann erhöhte Gerber zwei Minuten später auf 10:3. Yannik Schaper markierte in der 51. Minute das 10:4. Danach nahm der Heimexpress wieder an Fahrt auf. Gerber (55., 56.), Ring (57.) und Weis (59.) erhöhten auf 14:4. Hahnenberg verkürzte in der 60. Minute auf 14:5. Weitere sieben Tore fielen dann im letzten Viertel. Weis erzielte Tor Nummer 15 und 16 (62., 65.) für Ubstadt-Weiher. Florian Bühre war in der 68. Minute noch einmal für Pattensen erfolgreich. Gerber (69.) für Ubstadt-Weiher und Hahnenberg (70.) für Pattensen waren die weiteren Torschützen. In der 71. Minute erzielte dann Rico Gleie das 18:7. Denn Schlusspunkte unter die torreiche Partie setzte dann Weis in der 74. Minute zum 19:7-Endstand. „Es war eine klare Angelegenheit und auch in der Höhe verdient“, so Ubstadt-Weihers Vorsitzende Sabine Klütz nach dem Schützenfest.

MSC Puma Kuppenheim - 1. MBC 70/90 Halle 14:2
Am Ende war es eine klare Sache zwischen dem MSC Puma Kuppenheim und dem 1. MBC 70/90 Halle. Mit 14:2 gewann der amtierende Deutsche Meister am Sonntagnachmittag gegen den Nordligisten und zog ins Halbfinale ein. Vor den rund 300 Zuschauern hatte der MSC Puma zunächst Anlaufschwierigkeiten, die die Gäste aus der Saalestadt zum überraschenden 1:0 in der 9. Minute durch Marc Wochatz nutzten. Benjamin Walz (12.), Max Schmitt (16.) und Dominik Mückenhausen (19.) drehten mit ihren Toren dann aber die Partie, die im zweiten Viertel ihren erwarteten Lauf nahm. Jannis Schmitt (21., 28., 39.), Walz (31.) und Max Schmitt (38., 40) erzielten weitere sechs Treffer für Kuppenheim. Marc Wochatz konnte zwischenzeitlich in der 35. Minute verkürzen, so dass es zur Halbzeit 9:2 für Kuppenheim stand. Im dritten Viertel erhöhten Max Schmitt (46.) und Jannis Schmitt (56., 59.) auf 12:2. Im letzten Viertel kamen vor allem Jugendspieler beim MSC Puma zum Einsatz. Robin Benz erhöhte in der 63. Minute auf 13:2 und Christian Orsag setzte in der 72. Minute den Schlusspunkt unter die am Ende einseitige Partie. „Der Sieg geht natürlich in Ordnung. Jetzt bereiteten wir uns in Ruhe auf das Halbfinale vor“, so Puma-Vorstand Hans-Georg Prestenbach.

1. MSC Seelze - MSC Comet Durmersheim 7:5
Der Gegner im Halbfinale wird dann der MSC Comet Durmersheim sein. Zwar verloren die Badener ihr Rückspiel mit 5:7 beim 1. MSC Seelze, dank des klaren 9:3-Erfolgs im Hinspiel konnte der Altmeister am Ende jubeln. Es war ein hitziges Spiel in Seelze bei dem sich beide Teams alles abverlangten. Der MSC Comet ließ sich aber von der Heimstärke des Nordmeisters nicht einschüchtern und blieb immer dran. Vygandas Zilius (10.) und Dovydas Zilius (16.) brachte Seelze zunächst mit 2:0 in Führung. Jonas Burger verkürzte in der 29. Minute auf 2:1. Vygandas Zilius erhöhte  drei Minuten später auf 3:1. Doch der MSC Comet blieb dran und verkürzte in der 33. Minute durch Michael Jockers. Dovydas Zilius stellte den alten Abstand in der 36. Minute wieder her, so dass es 4:2 zur Halbzeit stand. Das dritte Viertel gehörte dann den Gästen, die das Spiel drehten. Jonas Burger glich mit einem Doppelschlag (52., 58.) aus und Norman Brunner brachte den MSC Comet in der 59. Minute sogar mit 5:4 in Führung. Der 1. MSC Seelze musste dann im letzten Viertel alles auf eine Karte setzen. Doch mehr als die drei Tore von Vygandas Zilius (74., 80.) und Dovydas Zilius (78.) waren nicht mehr drin. So blieb es am Ende beim 7:5 für Seelze. Für den Nordmeister war damit allerdings die Saison beendet.


ERGEBNISSE
MSF Tornado Kierspe – MSC Taifun Mörsch 4:7
MSC Ubstadt-Weiher - MSC Pattensen 19:7
MSC Puma Kuppenheim - 1. MBC 70/90 Halle 14:2
1. MSC Seelze - MSC Comet Durmersheim 7:5

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