Motoball-DM: Taifun fegt im Viertelfinal-Hinspiel Tornado vom Platz

In der Motoball-Bundesliga wurden am vergangenen Wochenende die Virtelfinal-Hinspiele ausgetragen. Eine klare und stürmische Angelegenheit war die Partie zwischen dem MSC Taifun Mörsch und dem MSF Tornado Kierspe, bei der der Südligist einen Kantersieg feierte. Der Nordmeister aus Seelze musste beim MSC Comet Durmersheim eine klare Niederlage einstecken. Der MSC Ubstadt-Weiher setzte sich am Sonntag souverän in Pattensen durch. In Halle musste die Partie beim Stand von 6:0 für Puma Kuppenheim abgebrochen werden.

Comet - Seelze 9:3
Nach 80 intensiven Minuten war der Jubel beim MSC Comet Durmersheim groß. Der Südvierte setzte sich im Viertelfinalhinspiel überaschend klar mit 9:3 gegen den Nordmeister 1. MSC Seelze durch und kann nun vom Halbfinale träumen. Gegen die Torschützenkönige der Motoball-Bundesliga zeigte der Altmeister eine konzentrierte Leistung und stand vor allem auch in der Defensive sehr sicher. Seelze fand kaum ein Mittel gegen die Durmersheimer, die schon nach dem ersten Viertel mit 4:0 führten. Norman Brunner (5.), Gennady Mitc (12., 16.) und Jonas Burger (17.) sorgten für den klaren Vorsprung. Im zweiten Viertel kamen die Gäste aus Niedersachsen etwas besser ins Spiel und verkürzten in der 23. Minute durch Vygandas Zilius. Der dritte Abschnitt gehörte wieder allein den Gastgebern, die durch Mitc in der 42. Minute auf 5:1 erhöhte. Brunner baute den Vorsprung zwei Minuten später auf 6:1 aus. Im letzten Viertel sahen die Zuschauer dann noch viele Tore. Zunächst erzielte Vygandas Zilius in der 53. Minute den zweiten Seelzer Treffer. Burger stellte den alten Abstand in der 60. Minute wieder her. Drei Minuten später verkürzte erneut Zilius zum 3:7. Zu mehr Toren reichte es für den 1. MSC nicht. Durmersheim nutzte seine Überlegenheit und Mitc krönte seine starke Leistung mit zwei weiteren Treffern in der 69. und 77. Minute zum verdienten 9:3-Erfolg für Comet. „Wir haben uns sehr akribisch auf dieses Spiel vorbereitet. Die Mannschaft hat die taktisches Vorgaben sehr gut umgesetzt. Wir können sehr stolz sein“, so Norman Brunner. Am kommenden Sonntag geht der MSC Comet nun mit einem guten Polster ins Rückspiel in Seelze.

Taifun - Tornado 17:2
Am Samstagabend sahen die rund 200 Zuschauer im Erwin-Schöffel-Stadion eine klare Angelegenheit zwischen dem MSC Taifun Mörsch und dem MSF Tornado Kierspe. Mit 17:2 fegte der Taifun den Tornado aus dem Stadion und steht damit so gut wie sicher im Play-Off-Halbfinale. Im ersten Viertel taten sich die Hausherren gegen die Defensive der Gäste aus dem Sauerland noch schwer. Zwar fand Manuel Fitterer schon in der ersten Minute eine Lücke zur Führung, mehr als das 2:0 durch Justin Tichatschek in der 19. Minute gelang dem Rekordmeister nicht mehr. Im zweiten Viertel gelang dann Fitterer vier Treffer hintereinander zum 6:0-Halbzeitstand. Der Mörscher war in der 28., 30., 31. und 40. Minute für die Hausherren erfolgreich. Damit war der Widerstand der Gäste nach 40 Minuten gebrochen und der MSC Taifun schoß sich ein. Nach dem dritten Drittel stand es folgerichtig 11:0 für Taifun Mörsch durch Tore von Fitterer (47., 48., 60.) und Robin Faisz (48., 61.). Acht weitere Tore fielen dann noch im letzten Viertel. Faisz erhöhte per Doppelschlag in der 61. und 62. Minute auf 13:0. Palach erzielte in der 76. Minute das 14:0. Lucca Fuchs trug sich eine Minute später ebenfalls in die Torschützenliste ein. In der 78. Minute gelang Louis Heller der erste Treffer für Tornado Kierspe. Faisz erhöhte im Gegenzug auf 16:1, ehe Heller in der 80. Minute zum zweiten Mal für den Nordligisten erfolgreich war. Den Schlusspunkt unter der torreichen Partie setzte Palach kurz vor dem Schlusspfiff mit seinem Tor zum 17:2-Endstand.

Pattensen - Ubstadt-Weiher 3:8
Es regnete wie aus Eimern in Pattensen und darum fanden auch nur rund 100 Zuschauer den Weg ins Stadion des MSC Pattensen zum Viertelfinalhinspiel am Sonntagnachmittag. Gegner MSC Ubstadt-Weißer erwies sich an diesem Nachmittag allerdings als zu stark für den Nordligisten, der sich am Ende mit 3:8 geschlagen geben musste. Zunächst konnte Pattensen die ersten Minuten im ersten Viertel noch offen halten. Zum Ende des Durchagngs setzte sich die spielerische Klasse des Südligisten dann aber durch und Marco Weis konnte Ubstadt-Weiher in der 15. und 18. Minute mit 2:0 in Führung. Gleich zu Beginn des zweiten Viertels machten dann Kevin Gerber (24.) und Kevin Fröhlich (25.) alles klar. Florian Bühre gelang in der 36. Minute der Anschlusstreffer für Pattensen. Im dritten Abschnitt konnte Fröhlich nach 51 Minuten auf 5:1 erhöhen. Im letzten Abschnitt machten die Gäste dann alles klar. Fröhlich (65., 69.) erhöhte auf 7:1. Tobias Schulz (71.) und Yannik Schaper (79.) waren noch einmal für Pattensen erfolgreich. Den Schlusspunkt unter die unterhaltsame Partie setzte der überragende Fröhlich kurz vor dem Abpfiff zum 8:3-Endstand. „Es war das erwartet Spiel. Ubstadt-Weiher war das deutlich bessere Team. Wir haben aber gut dagegen gehalten und hatten mit Sascha Berner im Tor auch einen starken Rückhalt“, so Pattensen Sprecher Torsten Gadegast nach der Partie.

Halle - Puma 0:6
Um 16.38 Uhr am Sonntagnachmittag gegen Ende des dritten Viertel war Schluss in Halle. Der Platz des 1. MBC 70/90 war aufgrund des Dauerregens nicht mehr bespielbar. Die Schiedsrichter brachen das Viertelfinalhinspiel beim Stande von 6:0 für die Gäste aus Kuppenheim ab. Bis dahin hatte der Favorit aus der Südliga und aktuelle Deutsche Meister die Partie im Griff. Die Tore für Kuppenheim erzielten Benjamin Walz (2), Robin Benz (2), Christian Orsag und Max Schmitt.

ERGEBNISSE
Motoball-DM, Viertelfinale, Hinspiele

Taifun - Tornado 17:2
Comet - Seelze 9:3
Halle - Puma 0:6
Pattensen - Ubstadt-Weiher 3:8

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