Motoball: MSC Puma Kuppenheim ist Pokalsieger

Das Endspiel um den ADAC Motoball-Pokal 2018 hatte es in sich. Am Ende drehte der MSC Puma Kuppenheim das Spiel und setzte sich mit 8:7 nach Verlängerung gegen den MSC Taifun Mörsch durch. Dabei vergab der Titelverteidiger zwei Mal einen Drei-Tore-Vosprung und musste sich am Ende geschlagen geben. Zur Halbzeit führten die Gäste aus Mörsch nach einem souveränen Auftritt mit 3:0. Manuel Fitterer (13.) und Patrick Palach (24., 34.) brachten den MSC Taifun klar nach vorne. Benjamin Walz sorgte dann in er 44. Minute für ein Kuppenheimer Lebenszeichen, als der Kapitän auf 1:3 verkürzte. Palach stellte am im Gegenzug den alten Abstand wieder her. Trotzdem nahmen die Hausherren nun den Kampf an. Bis zum Viertelende verkürzte Walz mit zwei Toren in der 49. und 60. Minute auf 3:4. Im letzten Viertel ging es hin und her. Fitterer erhöhte in der 63. Minute auf 5:3. Walz verkürzte eine Minute später, ehe Fitterer in der 67. Minute das 6:4 für Taifun Mörsch erzielte. Die letzten sieben Minuten verliefen aus Sicht der Gäste dramatisch. Erst war es wieder Walz, der 73. Minute für den Puma verkürzte. In der Schlussminute ließ dann Max Schmitt die Heimfans jubeln, als er den 6:6-Ausgleich erzielte. Die Entscheidung musste in der Verlängerung fallen. Hier zeigte dann der deutsche Meister die größere Entschlossenheit. Max Schmitt brachte seine Farben in der 81. Minute erstmals in Führung. Fitterer konnte drei Minuten später noch einmal ausgleichen, aber der Puma krallte sich den Titel. In der 90. Minute traf Max Schmitt zum 8:7. Dabei blieb es bis zum Schluss. „Ich habe trotz des Rückstands immer an meine Mannschaft geglaubt“, so Puma-Trainer Holger Witzenbacher nach der Partie. „Meine Mannschaft hat diese Qualität immer zurückzukommen und hat das heute eindrucksvoll gezeigt.“

Vor dem Pokalfinale spielte die deutsche Jugendnationalmannschaft ihren letzten Test vor der Motoball-EM. Gegen den MSC Puma Kuppenheim gab es einen 14:0-Erfolg. „Ich habe komplett durchgetestet und alle Spieler hatten ihre Chance sich zu präsentieren. Meine Jungs sind voll motiviert und im EM-Modus“, freute sich Trainer Adreas Fiebig nach der Partie.

Halle siegt klar und klettert auf Rang vier
In der Nordliga trafen sich am Sonntagnachmittag der 1. MBC 70/90 Halle und der MSC Kobra Malchin zum Nachholspiel. Am Ende jubelten die Saalestädter nicht nur über den klaren 13:1-Sieg, sondern auch über Platz 4. Durch den Erfolg überholten sie damit den MSC Jarmen. Halle dominierte das Spiel von Beginn an und führte nach dem ersten Viertel durch Tore von Benjamin Walther (9., 12., 13.) und Enrico Wochatz (17.) mit 4:0. Auch im zweiten Viertel blieben die Hausherren spielbestimmend. Walther (21.), Tino Schönian (33.) und Enrico Wochatz (38.) erhöhten bis zur Halbzeit auf 7:0. Im dritten Viertel erzielte Marc Wochatz (45., 59.) zwei weitere Treffer für Halle. Michael Kühnel konnte zwischenzeitlich in der 51. Minute den Ehrentreffer für die wackeren Malchiner landen. Im letzten Viertel machte Malchin dann aber alles klar. Walther (64., 78.), Marc Wochatz (67.) und Enrico Wochatz (80.) sorgten für den verdienten 13:1-Endstand. „Es war eine einseitige Partie, aber trotzdem ein schönes Motoballspiel“, so Halles Vorsitzender Torsten Wochatz nach der Partie.

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