Sicherheit im Rallyesport wird weiter vorangetrieben

Aufgrund aktueller Ereignisse hat das Präsidium des DMSB in seiner Sitzung vom 29. Juli 2014 die Teilnehmersicherheit im Rallyesport diskutiert. Die bereits beschlossene Einführung eines FIA-homolgierten Kopf-Rückhaltesystems (zum Beispiel HANS) im nationalen Rallyesport wird nun vorgezogen. Nachdem solche Systeme bereits bei Nat. A- und Internationalen Veranstaltungen obligatorisch sind, gilt ab dem 1. Januar 2015 damit für jeden Teilnehmer im deutschen Rallyesport, dass ein Kopfrückhaltesystem verwendet werden muss.

Außerdem verabschiedete das Präsidium nach einer positiv verlaufenen Pilotphase die Einführung eines „Safety Delegate“ für Rallyesport-Veranstaltungen. Er ergänzt künftig bei ausgewählten Rallyeveranstaltungen die Arbeit von Streckensicherung, Rallyeleitung, Sport- und Technischen Kommissaren als Kontroll- und Beratungsinstanz. Mit der Einführung verbindet der DMSB die Erwartung, dass die Sicherheit bei deutschen Rallyeveranstaltungen auf ein gleichmäßig hohes Niveau gebracht wird und Veranstalter gegenseitig von den „Best Practices“ anderer Events profitieren können.

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