Team Germany für das Motocross of Nations 2016 nominiert

Nun steht fest, wer Deutschland beim „FIM Motocross of Nations“ am 24. und 25. September im italienischen Maggiora vertreten wird. Teamchef Wolfgang Thomas gab während des ADAC MX Masters im baden-württembergischen Gaildorf im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt, dass er 2016 auf eben das Team Germany setzt, das bereits zweimal gemeinsam bei der Motocross-Mannschafts-Weltmeisterschaft punkten konnte.

Max Nagl (29) wird als Teamkapitän auf seinem 450ccm-Bike in der MXGP-Klasse sein Können unter Beweis stellen, Dennis Ullrich (23) fährt auf seiner ebenso leistungsstarken Maschine in der Klasse MX Open. Henry Jacobi (19) geht auf seinem 250ccm-Motorrad in der MX2-Klasse an den Start. Sollte einer der drei Team-Piloten bedingt durch einen Krankheitsfall oder eine Verletzung kurz vor dem MXoN in Italien noch ausfallen, wird Reservefahrer Dominique Thury (23) zum Einsatz kommen. Der 23-Jährige kann sowohl auf einem 250ccm-Bike als auch auf einer 450ccm-Maschine überzeugen. Als Cheftrainer wird Marcus Schiffer, MX-Mannschafts-Weltmeister von 2012, dem Team Germany vor Ort mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Teamchef Wolfgang Thomas: „Max, Dennis und Henry sind derzeit in Deutschland die besten Motocrosser, und daher freue ich mich, dass die Drei auch in diesem Jahr wieder als bereits eingespielte Einheit bei der Motocross-Mannschafts-Weltmeisterschaft antreten. 2014 haben sie gemeinsam einen tollen fünften Platz in Kegums erreicht, in Ernée sind sie im vergangenen Jahr trotz eines verletzungsbedingten Auftritts von Henry noch Neunter geworden. Daher ist auch meine Erwartungshaltung für 2016 hoch. Mit der Leistung und dem Potenzial der Team-Germany-Fahrer ist ein Platz in den Top Five definitiv realistisch." Zudem sieht er einen Vorteil darin, dass alle drei Piloten auf ihren eigenen Motorrädern starten. „Die Jungs kennen ihre Bikes, die perfekt auf sie eingestellt sind. Somit haben sie, was die Technik betrifft, schon mal keinen Nachteil und können sich auf das verlassen, was sie gewohnt sind", so Thomas weiter.

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