Team Germany nahe an der Supermoto-Weltspitze

Mit Rang sechs beendete die DMSB-Auswahl die Supermoto-Mannschafts-WM 2013. Insgesamt 18 Teams gingen am ersten Oktober-Wochenende in Pleven (Bulgarien) an den Start. Für das Team Germany traten Bernd Hiemer (KTM), Kevin Würterle (KTM) und Jan Deitenbach (Suzuki) an.

Das Trio zeigte tolle Leistungen, wurde aber durch technische Defekte um eine bessere Platzierung gebracht. Nach Rang sechs in der Qualifikation am Samstag begann der erste Lauf sehr verheißungsvoll. Ex-Weltmeister Bernd Hiemer ging von Rang sechs gleich auf die zweite Position und brachte diesen Top-Rang auch ins Ziel. Ein glänzendes Comeback auf internationaler Bühne. Der 20-jährige Kevin Würterle startete bei seiner Premiere für die Nationalmannschaft sichtlich nervös von Rang 22. Doch schon in der zweiten Runde war er auf Rang 29 zurück gefallen, seine Vorderradbremse funktionierte nur noch minimal. Dennoch beendete er das Rennen auf Platz 24.

Im zweiten Lauf ging Jan Deitenbach von der für ihn ungewohnten vorderen Position ins Rennen. Der 24-Jährige startete toll aus Reihe zwei, wurde aber in der ersten Kurve in die Zange genommen und lag zunächst auf Rang acht. Er kam letztendlich auf Platz elf ins Ziel. Kevin Würterle kämpfte sich beherzt nach vorne und erreichte auf einem glänzenden 13. Rang ins Ziel.

Im dritten Durchgang kam Bernd Hiemer von der vorderen Position nicht so gut in Fahrt, ein wackelnder Bremsbehälter irritierte ihn etwas. Auf Position sieben riss ihm zwei Runden vor dem Ende die Kette, und er musste aufgeben. Schade, denn Jan Deitenbach zeigte ein sensationelles Rennen. Von der hinteren Startposition 22 machte er bereits im ersten Umlauf sechs Plätze gut. Im weiteren Verlauf arbeitete er sich noch bis auf die zehnte Position vor.

Teammanager Thomas Deitenbach: „Das mit den Defekten ist schade, sonst wären wir beim Supermoto of Nations in den Top-5 gelandet. Es ist dennoch eine respektable Leistung, wenn man bedenkt, dass alle vor uns platzierten Teams mindestens einen permanenten WM- oder EM-Piloten in ihren Reihen hatten.“

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