Trial der Nationen: DMSB-Frauen gewinnen Bronze, Herren holen den Trophy-Titel

Beim Trial der Nationen in Andorra belegte die deutsche Frauen-Mannschaft den dritten Platz. Ina Wilde (Gas Gas), Theresa Bäuml (Ossa) und Sarah Bauer (Sherco) gewannen hinter Großbritannien und Spanien die Bronzemedaille. Die deutsche Herren-Mannschaft verteidigte ihren Titel in der International Trophy, während die Spanier zum elften Mal in Folge Weltmeister wurden.

Bei den Frauen lag das DMSB-Team nach der ersten Runde über 15 Sektionen nur zwei Zähler hinter den punktgleichen Britinnen und Spanierinnen. In Runde zwei fielen die deutschen Frauen dann etwas zurück, während sich Großbritannien und Spanien einen packenden Fight um den WM-Titel lieferten – mit dem knappsten Finish in der Geschichte des FIM Women’s Trial of Nations. In beiden Runden erreichten beide Teams das gleiche Ergebnis und hatten 11 Punkte im ersten und 4 Punkte im zweiten Durchgang. Somit standen Großbritannien und Spanien auch in der Endabrechnung mit insgesamt 15 Zählern punktgleich an der Spitze. Zum Schluss gab eine Null mehr auf dem Konto den Ausschlag zu Gunsten von Großbritannien. Emma Bristow (Sherco), Rebekah Cook (Beta) und Joanne Coles (Gas Gas) hatten 74 Mal eine weiße Weste, während das spanische Trio mit Sandra Gomez (Ossa), Mireia Conde (Beta) und Elisabet Solera (Gas Gas) 73 Mal fehlerfrei blieben.

DMSB-Herren verteidigen den Trophy-Titel
In der International Trophy setzte sich wie im Vorjahr erneut die deutsche Herren-Mannschaft durch. Dabei lagen Jan Junklewitz (Sherco), Franz Kadlec (Beta), Mirco Kammel (JTG) und Jan Peters (Beta) nach der ersten Runde zunächst noch mit zwei Zählern hinter den Schweden. Im zweiten Durchgang zeigte das deutsche Team dann aber eine herausragende Leistung: Es musste gerade einmal neun Punkte abgeben. Damit holte Deutschland die Konkurrenz aus Schweden, die diesmal 18 Punkte kassierte, locker ein und schlug sie letztendlich mit einem Vorsprung von sieben Punkten. Die Schweden, in diesem Jahr in der Besetzung Eddie Karlsson (Montesa), Marcus Eliasson (Beta), Emil Gyllenhammar (Gas Gas) und Anton Lorensson (Beta) am Start, wurden zum vierten Mal Vizemeister. Im Kampf um den letzten Podiumsplatz schlugen die USA wie bereits 2013 ihre Rivalen aus Australien – diesmal mit einem komfortablen Vorsprung von 18 Punkten.

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